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Legacy Roundtable

Eine Gesprächsplattform von AfroSwissters. Sie verbindet persönliche Wege mit Fragen zu Business, Kultur, Identität und Vermächtnis, über Generationen, Berufe und Länder hinweg.

Vermächtnis heisst hier mehr als Erbe: die Unternehmen, die Menschen aufbauen, das Wissen, das sie weitergeben, die Beziehungen, die sie pflegen, und die Chancen, die sie anderen eröffnen.

Drei Gespräche · 2025

Talking Business

Der Business- und Investitionsstrang des Legacy Roundtable: drei Online-Gespräche darüber, was es braucht, um in afrikanischen Märkten aufzubauen und zu investieren. Konzipiert und moderiert von Tallulah Patricia Bär, entwickelt mit Collins Kotia, CEO von Zaria Mobility in Kenia.

Format
Online auf Zoom, 45–60 Minuten
Daten
7. Mai, 21. Mai und 4. Juni 2025
Moderation
Tallulah Patricia Bär
Partner
Collins Kotia, Zaria Mobility (Kenia)
7. Mai 2025

Von Überweisungen zu Investitionen

Aufzeichnung
Die Frage

Wie kann Geld, das nach Hause geschickt wird, dauerhafte Unternehmen, Infrastruktur und Vermögen aufbauen, neben dem, was Familien heute brauchen?

Mit
  • Collins Kotia, CEO, Zaria Mobility (Kenia)
  • Fragen und Beiträge aus dem Publikum
Was zur Sprache kam
  • Vertrauen ist das grösste Hindernis: unklare Mittelverwendung, unzuverlässige Vermittler, Korruption und Massnahmen, die angekündigt, aber nicht umgesetzt werden.
  • Markteintritt ist praktische Arbeit: Hintergrundprüfungen, lokales Wissen, Registrierung, Lizenzen, laufende Kosten und kontinuierliche Begleitung.
  • Geld bündeln: kollektive Diaspora-Finanzierung wie Kwanda, mit transparenter Verwaltung und Berichterstattung.
  • Digitale Zahlungen: M-Pesa, Orange Money, MoMo, TapTap und Wapi Pay, und was Überweisungen kosten, wie schnell und nachvollziehbar sie sind, auch zwischen afrikanischen Ländern.
  • Jeder Markt ist anders: Banken und Konnektivität in Gambia im Vergleich zu Kenias digitalem Finanzwesen.
  • Steuern und Anreize: Sonderwirtschaftszonen, Doppelbesteuerung und die Lücke zwischen Politik und Praxis.
  • Genannte Sektoren: Bildung und EdTech, Beauty und Kosmetik, erneuerbare Energien, Kreativ- und blaue Wirtschaft, Bergbau und Forstwirtschaft.
Fazit

Investitionsbereitschaft braucht einen verlässlichen Weg in die Umsetzung: glaubwürdige Informationen, tragfähige Strukturen, verantwortliche Partner und Kenntnis der lokalen Bedingungen.

21. Mai 2025

Frauen, die Innovation vorantreiben: Business, Tech und Beauty in Ostafrika

Aufzeichnung
Die Frage

Was braucht es tatsächlich, um in afrikanischen Märkten aufzubauen und zu investieren, besonders für Gründerinnen und Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Diaspora?

Mit
  • Danielle Ciribassi Seck, über ihre Rückkehr nach Senegal und den Aufbau eines Beratungsunternehmens, wo Geschäftsinformationen verstreut sind
  • Jane Theodore, über den Aufbau einer Softwarefirma rund um praktische Probleme von Institutionen und die ersten Kundinnen und Kunden, die ihr eine Chance gaben
  • Angelina, kenianische Unternehmerin in der Schweiz, über den Aufbau einer inklusiven Hautpflegemarke
  • Collins Kotia, über lokale Partnerschaften und warum Markteintritt selten einfach ist
Was zur Sprache kam
  • Vertrauen entsteht Schritt für Schritt: mit kleinen Aufträgen beginnen und nicht von einem einzigen Partner abhängen.
  • Unterschiede innerhalb Afrikas zählen: frankophone und anglophone Kontexte, Kommunikationsstile, Tempo und Entscheidungswege.
  • Geld über Grenzen erzeugt Reibung: internationale Zahlungen, Währungsverluste und Finanzierung.
  • Frauen in der Technologie brauchen Chancen und Unterstützung, angefangen bei Mädchen in MINT-Fächern.
  • Markteintritt braucht Wissen über lokale Vertriebswege, Marktforschung und Beziehungen zu Vertriebspartnern.
  • Genannte Sektoren, als Felder zum Erkunden und nicht als Anlageempfehlung: erneuerbare Energien, Immobilien, Agroindustrie, Bergbau, Öl und Gas, EdTech, Fintech, KI, Kreativwirtschaft, E-Mobilität und Beauty.
Fazit

Markteintritt braucht kaufmännisches Wissen, kulturelles Verständnis und Beziehungen, die Belastungen standhalten. Sichtbarkeit zählt; doch der Zugang zu Kapital, Kundschaft und Vertrieb entscheidet, was Gründerinnen aufbauen können.

4. Juni 2025

Ethische Mobilität und nachhaltige Zukunft: Arbeit und Rückkehr neu denken

Aufzeichnung, Teil 1
Aufzeichnung, Teil 2
Die Frage

Wie können Migration, Rücküberweisungen, Rückkehr und Investitionen zusammenwirken und dabei die beteiligten Menschen schützen?

Mit
  • Anne Mbeyu Mruche, State Department for Diaspora Affairs, Kenia, über ethische Rekrutierung und den Schutz von Arbeitskräften im Ausland
  • Andrew Kulankash, Remit Call, über Überweisungen, die bis zur letzten Meile ankommen: ländliche Empfänger, Händler und digitale Finanzen
  • Collins Kotia, über Relocation, Markteintritt und lokale Partnerschaften
  • Fragen und Beiträge aus dem Publikum
Was zur Sprache kam
  • Ethische Mobilität braucht Schutzmechanismen: Vorbereitung vor der Ausreise, verständliche Verträge, Rechtskenntnisse, Arbeitsattachés und Notfallhilfe.
  • Schutz der Arbeitskräfte und Investitionen gehören ins selbe Gespräch: Was während der Migration geschieht, entscheidet mit, ob Menschen sparen, Geld schicken, zurückkehren oder ein Unternehmen gründen können.
  • Zahlungen müssen ländliche Empfänger und Händler erreichen, nicht nur schneller Grenzen überqueren.
  • Digitale Finanzen bringen Risiken: Betrug, Scams, Konsumentenschutz und unklare Regulierung.
  • Impact-Investorinnen und -Investoren gewichten soziale und ökologische Wirkung, nicht nur Rendite.
  • Bezahlbarer Strom, besonders Solarstrom, ermöglicht weiteres Unternehmertum und ländliche Entwicklung.
  • Ebenfalls besprochen: regenerative Landwirtschaft, Blockchain und virtuelle Vermögenswerte sowie Regeln gegen Geldwäscherei. Aussagen zur kenianischen Politik geben den Stand von Juni 2025 wieder.
Fazit

Ethische Mobilität, finanzielle Inklusion und Investitionen hängen zusammen. Wirtschaftliche Chancen hängen ab von Arbeitnehmerschutz, funktionierenden Institutionen, zugänglicher Infrastruktur und vertrauenswürdigen Beziehungen.

Über alle drei Gespräche hinweg

Vertrauen braucht Strukturen

Sorgfaltsprüfung, Berichterstattung, schrittweise Zusammenarbeit und verantwortliche Vermittler.

Diaspora-Engagement hat viele Formen

Unterstützung der Familie, Investitionen, Fähigkeiten, Rückkehr und Zugehörigkeit.

Afrikanische Märkte brauchen Genauigkeit

Land, Sprache, Regulierung, Infrastruktur und Geschäftskultur prägen jede Entscheidung.

Frauen bringen Fachwissen in allen Sektoren ein

Technologie, Beratung, Beauty, Finanzen und Unternehmertum.

Zugang entscheidet, was Können erreicht

Kapital, Vertrieb, Verbindungen zu Institutionen und Gelegenheiten.

Politik muss anwendbar werden

Klare Abläufe sowie Rechte und Schutz für Menschen in Bewegung, neben wirtschaftlichen Chancen.

Kommende Termine

Vergangene Veranstaltungen